Jahresessen 23. Januar 2008
Zum diesjährigen
Jahresessen der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF)
Schwarzenbruck waren wieder zahlreiche politisch interessierte Frauen der
Einladung in die Gaststätte „Hubertus“ in Schwarzenbruck gefolgt.
Ganz besonders erfreulich
war, dass zwei neue Mitgliederinnen des SPD-Orstvereins zum gemeinsamen
Gedankenaustausch gekommen waren. Diese wurden von der 1. Vorsitzenden Ulrike
Vetter herzlich begrüßt.
Rege diskutiert wurde
über die bevorstehende Kommunalwahl im März und die Jahreshauptversammlung der
AsF mit Neuwahlen, welche am 14. April 08 geplant ist.
Es sind auch in diesem
Jahr wieder verschiedene Vortragsabende und Besichtigungen geplant, zu denen die
Bürger Schwarzenbrucks herzlich eingeladen werden.
Kinderadvent
Spiel, Sport und Spaß,
dass hatten auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Kinder aus Schwarzenbruck, die
der Einladung der SPD-Frauen zum alljährlichen Kindernachmittag im Advent
gefolgt waren.
In diesem Jahr durften
die Kinder ihr Talent auf der Kegelbahn in den Schwarzachstuben unter Beweis
stellen. Nach dem „Einkegeln“ wurde in verschiedenen Disziplinen gegeneinander
in Gruppen und Einzeln angetreten. Vertieft in ihr Spiel, merkten die jungen
Kegler gar nicht, dass plötzlich der Nikolaus unter ihnen war. Nach toll
aufgesagten Weihnachtsgedichten und viel Lob, gab es für alle ein
Nikolauspäckchen.
Die Zeit verging wie im
Fluge und man ist gespannt, was sich die AsF Schwarzenbruck wohl im nächsten
Jahr einfällen lässt.
Kulturfrühstück
Auch dieses Jahr hatte die Arbeitsgemeinschaft
sozialdemokratischer Frauen (AsF) Schwarzenbruck wieder zu ihrem traditionellen
Kulturfrühstück eingeladen, zu dem viele Schwarzenbrucker Bürgerinnen und Bürger
in die Bürgerhalle kamen.
Zu Beginn genossen alle das abwechslungsreiche Büffet mit
köstlicher Suppe, vielen Wurst-, Fleisch- und Käsespezialitäten bis hin zur
Schwarzwälder Kirschtorte, alles von den Damen der AsF bestens zubereitet.
Zum Kulturteil der Veranstaltung begrüßte die
AsF-Vorsitzende Ulli Vetter Frau Marion Schweizer vom Nürnberger Staatstheater,
die aus dem Buch „Wenn du geredet hättest, Desdemona - ungehaltene Reden
ungehaltener Frauen“ von Christine Brückner vortrug. Frau Schweizer wählte den
Abschnitt über Christiane Vulpius, der Geliebten und späteren Ehefrau von
Wolfgang von Goethe.
Frau Schweizers gekonnte Art, die teilweise spitzen
Bemerkungen der Christine Vulpius über die vornehme Weimarer Gesellschaft,
insbesondere der Damen, vorzutragen und gestenreich zu untermalen, genossen die
Zuhörer. Für viele Aussagen wie z.B. die Bemerkung „lieber rund als runzelig“
gab es zustimmendes Nicken nicht nur bei den weiblichen Zuhörern. Schnell
verging die unterhaltsame Vortragszeit und sicher wird sich der eine oder andere
das Buch für eine weitere Lektüre gekauft haben.
Leider musste das Kabarett „die roten Hummeln“, das für den
musikalischen Teil der Veranstaltung sorgen sollte, wegen Erkrankungen absagen.
Aber der kurzfristig verpflichteten Musikgruppe „Giftwood“ aus Altdorf gelang es
auch sehr gut, die passende musikalische Stimmung für diese Veranstaltung zu
erzeugen.
Einige Bilder unserer Aktivitäten
Ein sehenswerter Ausflug führte uns in die Benediktinerabtei nach Plankstetten
Bei der Besichtigung der
Benediktinerabtei konnte man viel Interessantes erfahren. Pater Benedikt hatte
in fröhlicher und weltoffener Führung die Besucher durch das Kloster geleitet.
So erfuhr man, dass die
romanische Kirche in nur 9 Jahren erbaut wurde. Im Jahre 1129 wurde sie dann als
bischöfliches Eigenkloster gegründet. Abgesehen von den Jahren 1806-1904 (Zeit
der Klostersäkularisationen in Bayern) waren dort immer Mönche heimisch.
Die Ausbildung der
Mönche erfolgt frühestens mit dem 18. Lebensjahr, zudem muss ein gelernter Beruf
nachgewiesen werden. Nach 4 1/2-jähriger Vorbereitungszeit muss sich der
Anwärter dann entscheiden, ob er austritt oder aber die „ewige Profess“ eingeht.
Derzeit leben ca. 20 Mönche mit einem Durchschnittsalter von 55 Jahren in der
Abtei.