bestes Winterwetterung zur SPD Wanderung
SPD bedauert Rücktritt von Ruth Hardung als Gemeinderätin
Ehrung von SPD-Mitgliedern beim Ehrenabend der Gemeinde
Die SPD-Luftballone landeten in der Oberpfalz
Hinauf, hinauf zum Schloss - SPD Reisegruppe auf den Spuren der
ersten deutschen Demokratiebewegung
Erfolgreiches Plärrerfest auf dem neuen Schwarzenbrucker Plärrer
freie Schulwahl für Schwarzenbrucker Gymnasiasten
Schwarzenbrucker SPD besucht Seniorentagesstätte
Jahreshauptversammlung - SPD Schwarzenbruck bestätigt Führungsspitze
Werner Ecker - 20 Jahre Ortsvereinsvorsitzender
Harry Riedl: nur finanziell gut ausgestattete Kommunen können sich um die Bürger kümmern
Mitgliederehrung der Schwarzenbrucker SPD
SPD sieht Informationsbedarf bei den Überlegungen zu einer Bürgerstiftung
SPD sieht Verbesserungsmöglichkeiten im Industriegebiet Mittellandholz
SPD unterstützt Umrüstung der Schwarzenbrucker Straßenbeleuchtung auf Energiesparlampen
SPD - Winterwanderung durch den Dürrenhembacher Wald
SPD auf dem Schwarzenbrucker Weihnachtsmarkt
Erhöhung der Müllgebühren - Einsparmöglichkeiten sind gering
Tag des Ehrenamtes in der Gemeinde - SPD Mitglieder geehrt
Ersatzstandort des SPD-Plärrer-Baustellenfest fand Zustimmung
Bauschuttdeponie: Gsteinacher Bürger wollen zeitnahere Informationen
Ehrung langjähriger Mitglieder
Pünktlich zum Wochenende der Winterwanderung der Schwarzenbrucker SPD kam der erhoffte
Schnee und bewies zum wiederholten Male die guten Verbindungen der örtlichen SPD zu Petrus.
So startete eine fröhliche Gruppe von Schwarzenbrucker Bürgerinnen und Bürger am Plärrer
zu der diesjährigen Wanderung. Verstärkt mit weiteren Teilnehmern, die sich am Bahnhof
Ochenbruck anschlossen, ging es über die Kuhbrücke durch den verschneiten Winterwald
nach Feucht. Erstes Ziel war das Oberth-Museum, wo die Teilnehmer eine kurze Führung
erwartete. Viele waren überrascht zu erfahren, dass in der Zeit, in der die ersten Autos
auf der Straße rollten, sich Oberth bereits mit den Theorien der Raumfahrt beschäftigt
hatte.
Nach der Besichtigung ging es weiter zum Brückkanal. In der Zwischenzeit war die Sonne
aus den Wolken herausgekommen, so dass
alle die Wanderung genossen. In der Gaststätte Brückkanal stärkten sich die Teilnehmer
bei einem kräftigen Mittagessen, bevor es dann wieder zurück nach Schwarzenbruck ging.
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In seiner Sitzung im Dezember stimmte der Schwarzenbrucker Gemeinderat dem Antrag von Ruth
Hardung zu, sie aus privaten Gründen von ihrem Amt als Gemeinderätin zu entbinden.
Bürgermeister Bernd Ernstberger und Fraktionssprecher Werner Ecker bedankten sich bei
Ruth Hardung für ihr Jahre langes Engagement in der Schwarzenbrucker Politik.
Ruth Hardung war lange Jahre aktives Mitglied bei der AsF und im SPD-Vorstand. Viele Jahre
hat sie auch erfolgreich das Plärrerfest der Schwarzenbrucker SPD maßgeblich organisiert.
Die SPD bedauert den Rückzug von Ruth Hardung aus der Kommunalpolitik und wünscht ihr
und ihrer Familie alles Gute.
Als Nachfolger von Ruth Hardung wird in der Januar-Sitzung des Gemeinderats Bernd Haslinger
aus Lindelburg vereidigt werden.
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Beim Ehrenabend der Gemeinde am 2. Dezember 2011 wurden auch Ilonka Lauterbach, Matthias Glomm
und Renate Letzinger geehrt. Ilonka Lauterbach ist zwar direkt kein SPD-Mitglied, aber seit
Jahren Helferin in der Fischbude bei unseren Plärrerfesten. Bei Matthias Glomm ist seit
einigen Jahren die SPD-Kasse in besten Händen.
Renate Lepsinger wurde für ihr Engagement
bei der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen für die Ehrung benannt.
Mit Manfred und Gerlind Schwendtner wurden für die AWO Schwarzenbruck ebenfalls zwei
engagierte SPD-Mitglieder geehrt. Unser Glückwünsch!
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Ein konstanter Bestandteil des SPD-Plärrerfestes im Sommer ist der Ballonwettbewerb.
Bei vier Ballonen wurde die anhängende Karte wieder zurückgeschickt, die von den Findern
in Altenstadt an der Waldnaab, Hirschau, Amberg und Lauterhofen gefunden worden waren.
Die Besitzer dieser Ballone beschenkte die SPD beim Weihnachtsmarkt mit einem Buchgutschein.
Auf dem Bild präsentieren sich die glücklichen Ballonsieger Emil Hofmann, Tom Michl,
Max Willner mit seinem Opa und Paul Hofmann zusammen mit dem Organisator Achim Hofmann.
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Der Ausflug der Reisegruppe der Schwarzenbrucker SPD ging dieses Jahr nach Heidelberg
und die Pfalz. Nachdem ein kurzer Stau die Anreise verzögert hatte, stärkten sich die
Reiseteilnehmer im Verkehrsmuseum in Sinsheim beim Anblick einer Vielzahl von
Ausstellungsstücken vom Überschallflugzeug bis zu den ersten Automodellen. Danach ging
es auf der A 6 zügig weiter nach Speyer.
In Speyer zeigte sich der Dom zur 950-Jahr-Feier von seiner besten Seite. Bei einem
kleinen Spaziergang durch die Innenstadt genossen die Mitfahrenden die Sicht auf die
vielen gepflegten Bürgerhäuser. Den Schlusspunkt des ersten Tages war die Besichtigung
des Hambacher Schlosses. Mit dem Aufruf „Hinauf, hinauf zum Schloss“, dem auch ohne Handy
und Facebook über 30 Tausend Personen gefolgt waren, hatten engagierte Pfälzer bei einem
Treffen auf dem Schloss 1832 versucht, von den regierenden Fürsten demokratische Rechte
einzufordern. Leider ist dieser Versuch wie auch spätere Aktivitäten nieder geschlagen
worden. Die Ausstellung auf dem Schloss und die Erzählungen der Schlossführerinnen
brachten den Schwarzenbrucker Reiseteilnehmern die Situation in dieser Zeit und den
damaligen Kampf um Demokratie sehr lebendig zum Ausdruck.
Heidelberg erlebte die Reisegruppe bei bestem Sonnenschein. Begleitet von einer
fachkundigen Führung durchwanderten alle die Altstadt mit den alten Gassen und Häusern
und den zahlreichen Studentenkneipen. Die wechselvolle Geschichte der Stadt mit ihren
Höhepunkten als pfälzische Fürstenstadt wie auch die mehrfachen Zerstörungen durch die
Franzosen konnte man an den verschiedensten Stellen der Stadt begegnen. Die meisten der
Reisegruppe machten sich danach auf, per Bahn oder zu Fuß das Schloss und dessen großen
Park näher zu erkunden. Trotz der Zerstörung strahlt das Schloss-Ensemble noch viel
Glanz aus den vergangenen Tagen aus. Am Nachmittag konnten dann alle den Blick zur
Stadt und zum Schloss von einem Schiff auf dem Neckar aus genießen.
Am dritten Tag war eine Fahrt durch den Odenwald angesagt. Nachdem der Bus die
Reiseleiterin in Heidelberg abgeholt hatte, ging es dem Neckar entlang flussaufwärts
durch malerische Dörfer und entlang weiter Flussschleifen. Dann erfolgte der Aufstieg
in den hinteren Odenwald. Überraschend für alle stand plötzlich in Erbach ein malerisches
Barockschloss vor den Augen. Rührige Fürsten hatten dort Wissenschaft und Kultur
in den Odenwald geholt. Bei Lindenfels konnten die Teilnehmer dann an einer Anhöhe
ihren Blick auf die Wälder und Täler des Odenwaldes schweifen lassen.
Nun ging es bergab zurück an die Bergstraße und über den Rhein nach Worms. Ziel war
der dortige Dom. Worms selbst war auch mehrfach Tagungsort von Reichstagen. Luther
trat dort auf, um seine in Wittenberg aufgestellten 95 Thesen zu verteidigen.
Bekannt ist Worms auch durch die Nibelungensage.. Dass in der Nähe des Domes der
älteste deutsche jüdische Friedhof – relativ unzerstört - zu finden ist, war eine
weitere Überraschung dieses Tages.
Der Tag klang aus mit einer Weinprobe und Abendessen in Ladenburg, einer schon in der
Römerzeit befestigten Stadt am Unterlauf des Neckars.
Bei der Rückfahrt machte der Reisebus einen Abstecher in das Jagsttal. Ziel war
Jagsthausen mit seinen drei Schlössern.. Bei Zwiebelkuchen und neuem Wein genossen
alle die für den Oktober sehr warme Mittagssonne. Den Abschluss bildete ein Besuch
in Herrieden zu einem reichhaltigen Abendessen, bevor es zurück nach Schwarzenbruck ging.
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Anfangs wollte das Wetter beim diesjährigen Plärrerfest der Schwarzenbrucker SPD nicht
so recht mitmachen. Dunkle Wolken wechselten sich mit einem kühlen Wind ab. Aber
zum späteren Nachmittag hin kam die Sonne intensiv heraus und viele Schwarzenbruckerinnen
und Schwarzenbrucker ließen es sich nicht nehmen, das erste Plärrerfest neuer Zeitrechnung
zu besuchen und die Grill- und Kuchenspezialitäten zu flotter Musik zu genießen.
Rechtzeitig waren auf dem Plärrer auch noch die Toiletten und die Küche fertig gestellt
worden, was eine deutliche Erleichterung für die engagierten Helfer der SPD war.
Die Kinder, die gerade nicht bei den vielen, von der Arbeitsgemeinschaft der
sozialdemokratischen Frauen (AsF) durchgeführten Spielen am nahegelegenen Spielplatz
mitmachten, probierten den Treidelschiff-Brunnen mit seinen vielen Möglichkeiten zum
Herumlaufen aus oder verkauften ihre Spielsachen auf dem Trempalasmarkt.
Am Abend konnten sich die Organisatoren Ulli Vetter und Achim Hofmann über ein gelungenes
Plärrerfest freuen. Der neue Schwarzenbrucker Plärrer ist bestens für weitere
Veranstaltungen der SPD geeignet.
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Vor einiger Zeit wurde mit großer Prominenz der Baubeginn des Wendelsteiner Gymnasiums
gefeiert. Um schon beim Schulstart viele Schüler aus dem Einzugsbereich von Wendelstei
zu gewinnen, gab es gleichzeitig die Vereinbarung, dass in den Gymnasien in Altdorf
und Neumarkt spezielle Klassen gebildet werden, die dann direkt nach Wendelstein wechseln
können.
In den letzten Wochen sind nun Einzelheiten erkennbar geworden, durch die besonders bei
den Schülern aus der Gemeinde Schwarzenbruck dieser Schülertransfer nicht mehr möglich
sein soll. Schwarzenbruck ist fast gleich weit von Altdorf, Neumarkt und Wendelstein
entfernt, aber nur fast. Dieser kleine Unterschied hat nach dem Auskunft der Behörden
derzeit zur Folge, dass bei gleichem Schultyp die Fahrkostenerstattung für Schülerinnen
und Schüler aus Ochenbruck, Rummelsberg und Altenthann nur für das Leibnitz-Gymnasium
in Altdorf gilt, Gymnasiasten aus Pfeifferhütte und Lindelburg sind an Neumarkt gebunden
und nur die Kinder und Jugendlichen aus Schwarzenbruck und Gsteinach können nach
Wendelstein wechseln, wenn sie nicht die gesamten Fahrkosten selbst zahlen wollen.
Fraktion und Vorstand der Schwarzenbrucker SPD sprechen sich gegen diese behördliche
Regelung aus. Aus Sicht der SPD darf für alle Schüler aus der Gemeinde Schwarzenbruck
die Wahl des Gymnasiums nicht an der Fahrkostenerstattung scheitern. Die SPD erinnert
daran, dass bei einer ähnlichen Diskussion vor einigen Jahren vom Kultusministerium
zugesagt wurde, diese seltsame Regelung zu überprüfen und zu ermöglichen, dass auch
beim Besuch eines Gymnasiums mit weiterem Schulweg mindestens die Kosten für das
nächst gelegene Gymnasium erstattet werden. Nun wird es endlich Zeit, dies in Taten
umzusetzen. Es kann nicht sein, dass Schulfreunde, die in Schwarzenbruck gemeinsam zur
Schule gegangen sind, nun behördlich getrennt werden.
Die SPD hat in der letzten Sozial- und Kulturausschusssitzung Bürgermeister Ernstberger
gebeten, bei den zuständigen Stellen wieder aktiv zu werden. Ortsvereinsvorsitzender
Werner Ecker hat sich ferner an den heimischen Landtagsabgeordneten Dr. Thomas Beyer
gewannt, der seine Unterstützung zugesagt hat.
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Der Vorstand und die Fraktion der Schwarzenbrucker SPD besuchten mit Bürgermeister
Bernd Ernstberger die zum Jahreswechsel im Zentrum von Schwarzenbruck neu eröffnete
Seniorentagesstätte von Frau Diana Höselbarth und machten sich vor Ort ein Bild über
diese neue Seniorenbetreuung. Fünf Tage in der Woche stehen 7 Vollzeitplätze für Senioren
von morgens 7:00 Uhr bis um 18:30 Uhr zur Verfügung. Eine Betreuung ist auch halbtags oder
stundenweise möglich. Mit drei Vollzeit- und zwei Teilzeitkräften bietet Frau Höselbarth
eine Rundumbetreuung an. Gemeinsame Mahlzeiten, Spiele, Gymnastik, Gedächtnistraining,
Basteln und Singen sind Bestandteile des täglichen Programmes. In den vorhandenen
Ruheräumen kann man sich zum Mittagsschläfchen zurück ziehen. Bis zur Pflegestufe drei
werden Grund- und Behandlungspflege angeboten und notwendige Behandlungstherapien
organisiert. Die Pflegekosten können entsprechend den Richtlinien anteilig von der
Pflegekasse übernommen werden. Derzeit werden Senioren aus verschiedenen Orten des
südlichen Landkreises betreut. Die Besuchergruppe war beeindruckt von den gemütlich
eingerichteten und behindertengerechten Räumen sowie von der vielfältigen Betreuung,
die für Senioren in der Tagesbetreuung angeboten wird.
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Zur Hauptversammlung der SPD Schwarzenbruck konnte der Vorsitzende Werner Ecker
zahlreiche Mitglieder begrüßen. Zu Beginn seines Rechenschaftsberichts stellte Werner Ecker
die Entwicklung der Mitgliederzahl im Ortsverein dar. Dabei nahm er gleich die Gelegenheit
war, zwei neuen Mitgliedern in der Hauptversammlung ihre Parteibücher zu übergeben.
In regelmäßigen Vorstandssitzungen diskutierte der Ortsvereinsvorstand sowohl
kommunalpolitische Themen als auch wichtige globale Entwicklungen. Werner Ecker hob
die vielen Aktivitäten der Schwarzenbrucker Arbeitsgemeinschaft für Frauen (AsF) hervor
wie Kulturfrühstück und Ferienprogramm und dankte der Vorsitzenden Claudia Leuschner für
ihr Engagement.
In der Klausurtagung im Januar und in den letzten Vorstandssitzungen beschäftigten sich
Vorstand und Fraktion mit der weiteren Entwicklung Schwarzenbrucks. Es gibt positive
Anzeichen, dass sich das Plärrerumfeld zu einem kleinen Dienstleistungs- und
Einkaufsbereich entwickeln könnte und so die Vorstellungen aus dem SPD-Wahlprogramm 2008
realisiert werden. Mit einem zweiten Zentrum in der Mitte Schwarzenbrucks könnte auch
für die dortigen Bewohner eine bessere Versorgung erreicht werden.
Auch das gesellige Leben kam im Ortsverein nicht zu kurz. Neben dem wieder erfolgreich
durchgeführten Plärrerfest wurde eine Winterwanderung durchgeführt. Der mehrtätige
Ortsvereinsausflug nach Leipzig zog auch wieder viele Interessenten an. Zum Scluss dankte
Werner Ecker den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Olga Gottschalk, Nadja Schönhut und
Klaus Winkler für ihre Arbeit und ihren Einsatz. Kassier Matthias Glomm berichtete von
einer zufriedenstellenden Entwicklung der Finanzen des Ortsvereins. Die Revisoren
bescheinigten dem Kassier einwandfreie Kassenführung. Der Vorstand wurde einstimmig
entlastet.
Bei den anschließenden Neuwahlen wählte die Hauptversammlung Werner Ecker als
Vorsitzender sowie seine Stellvertreterinnen Tanja Holl, Jenny Nyenhuis und Ulli Vetter
wieder. Auch Kassier Matthias Glomm wurde von der Versammlung in seinem Amt bestätigt.
Neuer Schriftführer ist Manfred Neugebauer. Bei den Beisitzern gab es ebenfalls eine
Veränderung. Neben dem bisherigen Beisitzer Thomas Kellermann ziehen nun Achim Hofmann,
Marion Gebhard und Frauke Schimmang neu in den Schwarzenbrucker SPD-Vorstand ein.
Als Delegierte für die Unterbezirksversammlungen wurden gewählt Bernd Ernstberger,
Werner Ecker, Norbert Reh, Manfred Neugebauer sowie Tanja Holl, Jenny Nyenhuis und
Ulli Vetter.
Die Hauptversammlung beschloss auch einstimmig, bei der Mitgliederinformation zu
Parteiveranstaltungen verstärkt auf E-Mails umzusteigen und dadurch Verteiler und Umwelt
zu entlasten als auch beim Ortsverein die Kopierkosten zu senken.

Der neue SPD-Vorstand (v.l.n.r.): Stellv. Landrat Norbert Reh, Frauke Schimmang, Jenny Nyenhuis,
Achim Hofmann, Tanja Holl, Marion Gebhard, Manfred Neugebauer, Claudia Leuschner,
Ortsvereinsvorsitzender Werner Ecker, Thomas Kellermann und Bürgermeister Bernd Ernstberger.
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Im Rahmen der Hauptversammlung der SPD Schwarzenbruck kam es zu einer besonderen Ehrung.
Werner Ecker, der mit großer Mehrheit wieder gewählte Vorsitzende des Ortsvereins kann nun
auf 20 Jahre als Vorsitzender zurückblicken. Stellv. Landrat Norbert Reh sprach ihm im
Namen aller Mitglieder der Schwarzenbrucker SPD seinen Dank für die engagierte Arbeit aus.
Er ging in seiner Rede auch auf die Höhen und Tiefen ein, die man als Vorsitzender in so
vielen Jahren erlebt. Norbert Reh sprach die Hoffnung aus, dass die engagierte Arbeit von
Werner Ecker auch weiterhin dazu beiträgt, dass die SPD Schwarzenbruck die bestimmende
politische Kraft in der Gemeinde bleibt. Die stellv. Vorsitzenden Tanja Holl, Jenny
Nyenhuis und Ulrike Vetter überreichten Werner Ecker einen Geschenkgutschein.
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Für die Rede beim politischen Aschermittwoch des SPD Unterbezirks Nürnberger Land
in der Schwarzenbrucker Bürgerhalle konnte die SPD den Nürnberger Kämmerer Harry Riedl
gewinnen.
Wie zu erwarten war, benutzte Harry Riedl die mangelnde Finanzausstattung der Kommunen
als Basis für seine Kritik an den politischen Vorgaben des Freistaats und
der Bundesregierung.
In seiner Rede ging Harry Riedl zunächst darauf ein, dass weniger Steuern zahlen,
kein Selbstzweck sein darf. So haben die letzten Steuerermäßigungen die Handlungsfähigkeit
der Kommunen bei den Investitionen stark eingeschränkt, was man in reparaturbedürftigen
Schulen, maroden Brücken und Straßen mit Schlaglöchern sieht. Unsere Gemeinschaft muss
wieder dahin kommen, dass man gerne Steuern zahlt, und sich mit den damit geschaffenen
Werten wie gut ausgestattete Schulen, identifiziert, meinte der Aschermittwochs-Redner.
Auch macht es für Harry Riedl wenig Sinn, wenn sich z.B., der Freistaat damit brüstet,
einen Schulden freien Haushalt zu haben, aber gleichzeitig die Kommunen im Freistaat
sich immer mehr verschulden müssen, um ihre Aufgaben zu finanzieren. Während in
anderen Bundesländern die Finanzquote der Kommunen bei 20 % der Landesfinanzen beträgt,
ist diese in Bayern nur bei mageren 12 %. Diese Zahl an sich dokumentiert schon alleine
das Ungleichgewicht in Bayern, dass der Nürnberger mit kommunizierenden Wasserröhren
verglich. Wenn die eine Seite zu sehr spart, muss sich die andere immer mehr verschulden,
um die notwendigen Aufgaben zu finanzieren.
Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher des politischen Aschermittwochs der SPD
dokumentierten mit ihrem Beifall die Ausführungen des Nürnberger Kämmerers, der zeigte,
dass man aus trockenen Zahlen politische Zielvorgaben ableiten kann.
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Altbürgermeister Albrecht Frister erhält die Willy-Brandt-Medaille
für sein 60-jähriges politisches Engagement.
Im Rahmen des politischen Aschermittwochs in der Schwarzenbrucker Bürgerhalle ehrte
der SPD-Ortsverein Schwarzenbruck auch mehrere langjährige Mitglieder.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Heinz Schuster, Gerlind Schwendtner und Evelin Tschorn
geehrt. Gerlind Schwendtner hat in den 70er Jahren die Arbeitsgemeinschaft
sozialdemokratischer Frauen in Schwarzenbruck aufgebaut und war sowohl hier als auch
im Landkreis langjährige Vorsitzende. Evelin Tschorn unterstützte den Ortsverein
als Schriftführerin und vertrat die SPD mehrere Jahre im Gemeinderat und Kreistag.
Dr. Malte Röbke und Christine Schuster waren an diesem Abend leider verhindert.
Besondere Anerkennung fand die 60-jährige Mitgliedschaft von Altbürgermeister
Albrecht Frister. Albrecht Frister kam – geprägt durch ein sozialdemokratisches Elternhaus
- schon mit 18 Jahren zur SPD. Als aktiver Jungsozialist stand er der Wandlung der SPD
zur Volkspartei durch das Godesberger Programm zunächst skeptisch gegenüber.
Als Gemeinderat machte er Anfang der 60er Jahre seine ersten Erfahrungen
in der Kommunalpolitik. So war es Partei übergreifend selbstverständlich,
dass er 1966 mit großer Mehrheit zum Bürgermeister Schwarzenbrucks gewählt worden ist.
Dieses Amt hatte er 36 Jahre inne. In seiner Amtszeit fiel die Schaffung der Patenschaft
mit Gufidaun und der Partnerschaften mit Kecel, Urrextu und Geyer.
Denn nach dem unheilvollen zweiten Weltkrieg sah er in einem friedlichen Europa die
Zukunft der Bürgerinnen und Bürger. Bestätigung für seine gute kommunlapolitische Arbeit
war die Ernennung zum Senator in seiner Eigenschaft als Vizepräsident des Bayerischen
Gemeindetags in den 90er Jahren. Die SPD überreichte ihm für sein Engagement in der
Gesellschaft und für die Partei die Willy-Brandt-Medaille, die höchste Auszeichnung der SPD.
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Dem Schwarzenbrucker Gemeinderat liegt eine Analyse des Planungsbüros P 4 zum Ist-Zustandes
der Gemeinde vor, die auch einen Überblick über den Status der Schwarzenbrucker
Gewerbegebiete gibt. Die Verwaltung und der Gemeinderat wurden um entsprechene
Rückmeldungen gebeten.
Dazu verschafften sich Fraktion und Vorstand der SPD Schwarzenbruck bei einer Begehung
des Industriegebiet Mittellandholz an der B 8 zwischen Ochenbruck und Pfeifferhütte
selbst einen direkten Eindruck.
Positiv ist die Entwicklung beim ehemaligen Dyckerhof-Gelände mit der Ansiedlung
mehrerer neuer Firmen. Die Betriebe mit Wohnmobil-Fahrzeugen an der Einfahrt in das
Industriegebiet wirken sich positiv auf das Aussehens dieses Bereiches aus. Wünschenswert
wäre noch eine bessere Verdeckung der Lagerflächen auf dem ehemaligen Dyckerhof-Gelände,
um bei den Besuchern des Industriegebietes einen guten Ersteindruck zu hinterlassen.
Eine Vielzahl von Gewerbebetrieben überzeugt durch eine positives Äußeres. Manchmal
hatte man fast den Eindruck, es wurde für die SPD-Besichtigung extra aufgeräumt. Leider
gibt es aber auch Betriebe, bei denen man – auch als Teil der betrieblichen Tätigkeiten
- von der Straße viel Schrott sieht, was bei Vorbeifahrenden keinen guten Eindruck
hinterlässt. Eine gute Lösung dieses Problems sahen die SPD-Mitglieder auf einem Grundstück,
bei dem begonnen wurde, durch einen hohen Zaun die Sicht zu versperren. Es wäre schön,
wenn andere ähnliche Gewerbebetriebe dieser Überlegung folgen könnten.
Auch auf öffentlichem Grund gab es negative Entwicklungen zu beobachten. So parken nicht
zugelassene, verrostete Hänger an den Seitenstreifen der öffentlichen Straßen.
Die Lastwagen, die das Industriegebiet als Übernachtungsplatz missbrauchen, lassen ihren
Müll auf dem Gelände liegen, das dann mühsam von den Gemeindemitarbeitern eingesammelt
werden muss.
Die gesammelten Erkenntnisse wird die SPD in die weitere Diskussion im Gemeinderat
einfließen lassen.
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Der Vorstand der SPD Schwarzenbruck diskutierte in seiner letzten Sitzung, inwieweit
die in verschiedenen Gemeinden des Landkreises angedachte Gründung von Bürgerstiftungen
auch in der Gemeinde Schwarzenbruck in Betracht gezogen werden sollte.
Ortsvereinsvorsitzender Werner Ecker und Bürgermeister Bernd Ernstberger erläuterten die
Grundidee einer Bürgerstiftung. Mit diesen rechtlich unabhängigen Stiftungen von Bürgern
für Bürger sollen nachhaltig vielfältige soziale, kulturelle oder auch andere gemeinnützige
Projekte in den jeweiligen Gemeindegebieten gefördert werden. Bürgerstiftungen bieten
Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, auch mit kleineren Beträgen gemeinnützig oder
gesellschaftlich tätig zu werden und so einen persönlichen Beitrag zur Verbesserung der
Lebensqualität vor Ort zu leisten. Sie bieten daneben den Bürgerinnen und Bürgern noch
die Möglichkeit, sich nicht nur mit Geld, sondern auch mit Zeit und Ideen für das
Gemeinwohl zu engagieren.
In den Diskussionsbeiträgen begrüßten die Vorstandsmitglieder prinzipiell diese Idee.
Jedoch gab es auch Bedenken, dass es bei dem derzeitigen Zinsniveau doch einer größeren
Kapitalanlage bedarf, um von den Zinserträgen einen Betrag zur Verfügung zu haben, mit
dem etwas bewirkt werden kann.
Aus den Reihen der Vorstandsmitglieder kam ferner der Vorschlag zusätzlich zu klären,
ob eine Stiftung tatsächlich die beste Rechtsform darstellt oder ob nicht beispielsweise
durch die Gründung eines „Fördervereins“ bestimmte Ziele schneller und effizienter zu
erreichen wären. Spendengelder könnten dann gezielt für bestimmte einmalige, auch größere
Maßnahmen in der Gemeinde wie z.B. Sonderausstattungen in Kindergärten oder Schulen
eingesetzt werden. Die langjährige Pflege eines Kapitalvermögens entfiele damit.
Die SPD Vorstandsmitglieder sehen nach dieser internen Diskussion noch weiteren
Aufklärungsbedarf und begrüßten daher den Antrag von Fraktionssprecher Werner Ecker,
die Gemeindeverwaltung zu bitten, über einen Sachverständigen die verschiedenen
Möglichkeiten erläutern zu lassen, interessierten Bürgerinnen und Bürger einen Weg
aufzuzeigen, finanzielle Beiträge zum Wohle der Gemeinde zur Verfügung zu stellen.
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In der Vorstandssitzung der SPD Schwarzenbruck berichtete Fraktionssprecher Werner Ecker
über die letzte Gemeinderatssitzung. Besonders interessant für die Vorstandsmitglieder war
der Bericht von einer Präsentation über Energiesparlampen für den Einsatz in Straßenlampen.
Durch die Stromeinsparungen – Verbrauch von 30 bis 40 W anstelle der bisherigen 80 bis 90
Watt-Lampen - rentiert sich diese Investition bereits nach etwas über einem Jahr und
würde somit mithelfen sowohl die Umwelt als auch die laufenden Verwaltungskosten
der Gemeinde zu entlasten. Da die neuen Energiesparlampen einen zu den bisherigen
Lampen kompatiblen Anschluss haben und auch in einem gewissen Rahmen niedrigere
Spannungen vertragen, sollte der Austausch ohne größere Problem möglich sein.
Die SPD-Vorstandsmitglieder haben die SPD-Fraktion im Schwarzenbrucker Gemeinderat gebeten,
sich im Rahmen der nun beginnenden Haushaltsberatungen für diese Umrüstung einzusetzen.
Top
Die Winterwanderung der Schwarzenbrucker SPD ging dieses Jahr durch den
Dürrenhembacher Wald. Eine größere Gruppe Schwarzenbrucker Bürgerinnen und Bürger
startete um 10 Uhr am Plärrer nach Süden. Nach Überquerung des alten Kanals ging es
im großen Bogen durch den Dürrenhembacher Wald bis zur Autobahn.
Allen machte es viel Spaß, durch die verschneiten Wege zu stapfen.
Die Wintersonne half mit, dass man die Wanderung richtig genießen konnte.
Einen Halt machte die Gruppe unterwegs bei einer der Trinkwasser-Pumpanlagen
der Gemeinde Schwarzenbruck. Der Wasserwart Dieter Müller berichtete,
dass das Schwarzenbrucker Trinkwasser aus einer Tiefe von 160 m gewonnen wird
und normalerweise nachts zum Wasserwerk nach Gsteinach zur weiteren Aufbereitung
und danach in die Hochbehälter am Brüderberg gepumpt wird. Die Wanderer machten sich
nach einer von der SPD gestifteten Aufwärmung mit Glühwein, Punsch und Lebkuchen
auf den Rückweg. Der Weg ging an der Schwarzachklamm entlang zur
Gaststätte „Schwarzachstuben“ zu einem gemeinsamen Mittagessen.
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Auch dieses Jahr war die Schwarzenbrucker SPD wieder auf dem Weihnachtsmarkt auf dem Plärrer
vertreten. Organisiert von Ulli Vetter (links) gab es Schmalz- und Schinkenbrote und zur inneren
Erwärmung einen guten Schnaps. Mit auf dem Bild Inge Ernstberger, die Ehefrau von unserem
Bürgermeister Bernd Ernstberger.
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In der letzten Sitzung des Schwarzenbrucker SPD-Vorstands berichtete stellvertretender
Landrat und SPD-Kreistagsmitglied Norbert Reh über die Problematik der von der
Landkreisverwaltung angekündigten Anpassung der Müllgebühren.
Norbert Reh führte aus, dass Gebührenerhöhungen für Politiker nie besonders populär sind.
Jedoch ist die Einflussmöglichkeit der Politik bei der Gestaltung der Müllgebühren
besonders eingeschränkt, da die Müllentsorgung eine „kostendeckende“ Einrichtung ist,
d.h. was man beim Müll ausgibt, muss man genau in dieser Höhe wieder einnehmen.
Die SPD-Kreistagsfraktion hat daher die Ausgabenseite hinterfragt. Mit über 5 Mio. €
in 2009 stellen die Verbrennungskosten mit 28 % den Löwenanteil der Gesamtkosten dar.
Hier hat sich der Landkreis Nürnberger Land vor Jahren an die Stadt Nürnberg gebunden.
Der Vertrag läuft noch bis 2020. Auf Grund der hohen Investitionen und Betriebskosten
für eine umweltfreundlichere Verbrennung sind in Nürnberg die Verbrennungskosten
vergleichsweise hoch. Ältere Anlagen, die diesen hohen ökologischen Standard – der ja
auch für uns als Nachbarn seine Vorteile hat - nicht aufweisen, können deutlich billiger
anbieten.
Über die reinen gesetzlichen Pflichtaufgaben gibt es aber bei der Müllentsorgung im
Landkreis Nürnberger Land eine ganze Reihe von freiwilligen Vermeidungs- und
Verwertungsmaßnahmen, die eingeschränkt, abgeschafft oder mit Zusatzgebühren
ausgestattet werden könnten, wenn man dies wollte. Gleichzeitig sind diese freiwilligen
Zusatzleistungen aber wiederum ein Merkmal des hohen Niveaus, den die Müllverwertung
und Müllentsorgung im Landkreis Nürnberger Land hat.
Stellvertretender Landrat Norbert Reh wollte in der Diskussion dabei weder dem Vorschlag
der Verwaltung auf entsprechende Gebührenerhöhungen blind folgen, noch sich der
Verschleppungstaktik der CSU anschließen. Nach über einem Jahr Diskussion und ausführlicher
Darstellung des Sachverhalts musste aus seiner Sicht eine Entscheidung fallen, zumal die
bestehenden vertraglichen Bindungen in vielen Fällen keine Änderung im kommenden Jahr
zulassen. Die SPD-Kreistagsfraktion hat sich aufwändig und im Detail mit diesen
freiwilligen Zusatzleistungen auseinandergesetzt, Einsparungspotentiale gesucht, und
dabei gleichzeitig versucht, das grundlegende gute System im Landkreis Nürnberger Land
nicht zu verwässern. Ziel war es, die jährlichen Kosten um eine Million Euro zu reduzieren,
um insgesamt den Gebührenzahler um 12 Euro im Jahr zu entlasten.
Es war schnell klar, dass es sehr schwierig sein würde, diesen Wert zu erreichen.
Auf der anderen Seite gab es für die SPD-Kreistagsfraktion aber auch eine ganze Reihe
von freiwilligen Leistungen, die nach unserer Auffassung unbedingt so bestehen bleiben
sollten So sah man in der SPD beispielsweise die Rückkehr zu einem Bringsystem beim
Wertstoff Papier – also Abschaffung der grünen Tonne und Aufstellung von Papiercontainern
wie früher – als deutlichen Rückschritt. Nach Diskussion der Einsparungsvorschläge
der SPD-Fraktion im Planungsausschuss und mit der Landkreisverwaltung kam leider „nur“
ein Einsparungspotential von ca. 500.000 € heraus.
Die sich aus diesem Einsparungspotential ergebende geringe Entlastung von 50 Cent pro
Monat stand aus Sicht der SPD-Kreistagsfraktion nicht dafür, bewährte Systeme abzuschaffen
oder Einzelgebühren deutlich anzuheben. Auch wenn den SPD-Kreistagsmitgliedern bewusst ist,
dass jeder Gebührenzahler – auch der, der nie die Sperrmüllabfuhr oder die Wertstoffhöfe
nützt – solidarisch die freiwilligen Leistungen des Kreises mitfinanzieren muss,
stimmte die SPD-Kreistagsfraktion schließlich für die von der Landkreisverwaltung
vorgeschlagene Gebührenerhöhung.
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Bei der diesjährigen Ehrung von ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürgern Schwarzenbrucks
wurden dieses Jahr mit Werner Hübner und Heinz Müller zwei Mitglieder geehrt, die schon
viele Jahre mithelfen, den STECKALASWALD und andere Informationsmateralien der Schwarzenbrucker
SPD an die Mitbürger zu verteilen.
Für ihr Engagement in der AsF und anderen Organisationen wurde Gertraud Fuchs geehrt.
Georg und Minna Waitz und Paul Kohler wurden für ihre Mitarbeit bei der Arbeiterwohlfahrt
ausgezeichnet.

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Das diesjährige Plärrerfest der SPD Schwarzenbruck musste sich einen Ersatzstandort suchen,
da der Plärrer wegen der Umbauarbeiten nicht zur Verfügung stand. Die Organisatoren
des Festes Ulli Vetter und Klaus Winkler überzeugten die Gemeinde, es einmal mit dem
Platz vor der Bürgerhalle zu versuchen. Die Damen der Arbeitsgemeinschaft
sozialdemokratischer Frauen (AsF) nutzten den nahe gelegenen neuen Spielplatz mit
seinen vielen Möglichkeiten um dort ihre Spiele mit den Kindern durchzuführen.
Bürgermeister Bernd Ernstberger, der die Bürgerinnen und Bürger begrüßte,
konnte zu dem Fest neben dem SPD-Unterbezirksvorsitzenden Fritz Körber auch
zahlreiche Gemeinderäte nicht nur von der SPD willkommen heißen.
Zunächst füllten sich die Plätze am Ersatzstandort langsam, doch es schien sich in
der Gemeinde schnell herumzusprechen, dass die SPD mit diesem Platz im Grünen umrahmt
von schattigen Bäumen eine gute Wahl getroffen hatte. So hatten die Helferinnen
und Helfer der SPD am frühen Abend alle Hände zu tun, um die Getränke- und Essenswünsche
der Besucher zu erfüllen, die sich an diesem Ersatzstandort schnell heimisch fühlten.
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Im Bild diskutieren Tanja Holl von der Bürgerinitiative, Gemeinderätin Jenny Nyenhuis
aus Gsteinach, Bürgermeister Bernd Ernstberger und SPD-Ortsvereinsvorsitzender
und Fraktionssprecher Werner Ecker (v.l.n.r.) mit den Bürgern.
Die SPD hat den „Jahrestag“ des Beginns der ersten Diskussionen um den neuen
Planfeststellungsbescheid für die Gsteinacher Bauschuttdeponie zum Anlass genommen,
sich in der Gaststätte „Sportpark im Moor“ mit den Vertretern der Bürgerinitiative
und Gsteinacher Bürgern zusammenzusetzen und den aktuellen Stand zu erörtern.
Einleitend berichtete Bürgermeister Ernstberger über die aktuelle Lage. Die rechtliche
Klärung des Planfeststellungsbescheids ist weiterhin offen. Die Betreiber hatten den
Bescheid bezüglich der Schütthöhe angefochten, womit Arbeiten in der Deponie, die diesen
Bereich betreffen, gestoppt sind. Das Gericht gibt keine Auskunft, wann es über die
Klage der Betreiberfirma entscheiden wird. Die Arbeiten und Schüttungen, die derzeit
vorgenommen werden, erfolgen aufgrund eines Stilllegungsbescheides des Landratsamtes
(LRA) Roth um die bereits verfüllten Bereiche abzuschließen. Dazu müssen bis Ende 2010
noch 50.000 cbm Material geschüttet werden!
Die Betreiberfirma hat jetzt eine Ausführungsplanung für die neuen Bereiche vorgelegt.
Das LRA prüft im Augenblick diese Ausführungsplanung parallel zum Klageverfahren und
tut so, als ob der Bescheid gültig wäre, da sonst die Gefahr von teuren Regresszahlungen
besteht.
Bernd Ernstberger führte aus, dass schon zahlreiche Rekultivierungsmaßnahmen durchgeführt
worden sind und mit den Verdichtungsmaßnahmen für die neuen Schüttungen begonnen wurde.
Bei dem „Problembereich Brunnen“, die für die regelmäßige Überprüfung der Deponie nach
Schadstoffen sehr wichtig sind, konnte Bürgermeister Ernstberger vermelden, dass die
neuen Brunnen verfügbar sind. An einer Messstelle kann nun sogar der Grundwasserstock 1
und der Grundwasserstock 2 getrennt gemessen werden. Auch der Brunnen, der im Bereich der
Recycling-Anlage verschüttet war, ist freigelegt.
Aus Sicht der Bürger wäre eine zeitnahe Information durch das Landratsamt Roth hilfreich,
um Unklarheiten und Missinterpretationen schnell zu beseitigen. Derzeit ist es immer wieder
erforderlich, bei Problemen nachzuhaken. Dies könnte viel einfacher gehen, wenn die
Entscheidungen des Landratsamts im Boten und im Internet veröffentlich würden.
Die Bürger stellten auch fest, dass trotz der Asphaltierung der Wege in die Deponie
die Verbindungsstraße nach Feucht bei schlechtem Wetter weiterhin von den Deponie-Lastwagen
stark verschmutzt wird. Aus Sicht der Bürger ist hier eine Waschanlage für diese Lastwagen,
wie sie im Planfeststellungsbescheid in Erwägung gezogen worden ist, unbedingt notwendig.
Es kann nicht sein, dass man bei Regenwetter nach einer Fahrt nach Feucht immer seinen Pkw
auf eigene Kosten waschen muss.
Die Versammlung will auch die Zusage der Betreiber zu einer jährlichen Besichtigung, die
im vergangenen Jahr gemacht worden war, aufgreifen und schlägt einen Termin im Herbst
diesen Jahres vor.
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